15 Jahre Gugge was goht

Im Dezember 2002 beschlossen die angefressenen Fasnächtler Alfred und Mechthilde Härle in Bad Saulgau eine Guggenmusik zu gründen, um damit die heimische Fasnet zu bereichern. Sie waren von dem Sound und den Kostümen der schweizer Guggenmusiken derart fasziniert, dass sie von diesem Gedanken nicht mehr lassen konnten. Nachdem sich der "Guggenvirus" auch auf Walter Pfaus, Carmen Sauter, Thomas Ehninger und Marcel Härle übertragen hatte, traf man sich am 20. Januar 2003 zur Gründung einer Guggenmusik in der Gaststätte "Hasen" in Bad Saulgau. Dem neu gegründeten Verein gab man den Namen "Sulgemer Löchligugger". Hintergrund dieser Namensgebung war, dass man auf humoristische Art an die zahlreichen Baustellen in Bad Saulgau sowie an jene Zeitgenossen erinnern wollte, die sich dort tagtäglich trafen, um ihre hochwohllöbliche Meinung kund zu tun. 

Die erste Probe der Sulgemer Löchligugger fand am 08. März 2003 im Vereinsheim der "Original Sulgemer Crown Swamp Pipers" statt. Jeder der Anwesenden brachte irgendein Instrument mit. Die Wenigsten konnten darauf spielen. Auch das Notenlesen bereitete erhebliche Probleme. Die anfängliche Euphorie verflog ziemlich schnell. Dank der Unterstützung der Guggenmusik "Gugga-Gassa-Fetz-Band" aus Bad Waldsee ging es in der Folgezeit dann aber langsam und stetig bergauf. Nach einem Jahr harter Probenarbeit konnten wir am 05. Januar 2005 unsere Premiere anlässlich der Dreikönigssitzung der Dorauszunft im Stadtforum in Bad Saulgau feiern. Die Gäste waren begeistert.

Ein Spruch der sich all die vergangenen Jahre bis heute bei uns gehalten hat lautet: "emmer gugga was goht".